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85 11 15 die Schneefaelle der letzten Tage brachten dem ganzen schweizerischen Alpengebiet eine geschlossene Schneedecke , wobei die Schneehoehen von West nach Ost zunehmen . waehrend am westlichen Alpennordhang , im Wallis sowie im Tessin in 1500 m Hoehe rund 20 cm Schnee gemessen werden , betraegt die Schneehoehe am zentralen und oestlichen Alpennordhang sowie in Graubuenden 30 - 40 cm . da bis in Hoehenlagen von 2500 m hinauf vor diesen Schneefaellen keine Altschneedecke vorhanden war , sind die Skiverhaeltnisse vorlaeufig ungenuegend . die Lawinengefahr ist im ganzen Alpengebiet ausser in vergletscherten Zonen gering und beschraenkt sich in Berglagen auf vereinzelte kammnahe Steilrinnen , die bei suedwestlichen oder noerdlichen Hoehenwinden in den letzten Tagen mit Triebschnee beladen wurden . unterhalb 1800 m duerfte die Schneedecke bei starker Einstrahlung - dies vor allem am Alpensuedhang - bis auf die Grasnarbe abgleiten , wodurch kleinere Rutsche entstehen werden .

85 11 22 nach einigen niederschlagsfreien Tagen waren im schweizerischen Alpengebiet seit letzten Dienstag leichte Schneefaelle zu verzeichnen . im Tessin fielen 20 - 30 cm Neuschnee . im Engadin waren es noch 15 - 25 cm waehrenddem in den uebrigen Alpen der Zuwachs 15 cm oder weniger betrug . am westlichen Alpennordhang und im Wallis liegen die Schneehoehen zwischen 10 und 20 cm . die oestlich anschliessenden Gebiete sind mit 15 - 35 cm geringfuegig schneereicher . die Touren- und Alpenskiverhaeltnisse sind groesstenteils ungenuegend . die Lawinengefahr ist im ganzen Alpengebiet gering und beschraenkt sich auf kammnahe Steilrinnen aller Expositionen , welche bei schwach bis maessig starken Winden aus wechselnden Richtungen mit Triebschnee beladen wurden . die aus steilen Gelaendepartien zu erwartenden Lockerschneelawinen sind meist harmloser Natur .

85 11 29 nach einer kalten , niederschlagsfreien Woche fielen am zentralen und oestlichen Alpennordhang bei westlichen Hoehenwinden 20 bis 30 cm Schnee . die uebrigen Regionen erhielten im allgemeinen weniger als 10 cm Neuschnee . damit betraegt die Schneehoehe im Niveau 1500 m in der Zentralschweiz , in den Glarneralpen und im Saentisgebiet rund 50 cm , waehrend die uebrigen Regionen eine Schneedeckenhoehe von 20 - 30 cm aufweisen . die Lawinengefahr ist am westlichen Alpennordhang , im Wallis , in Graubuenden und im Tessin ohne groessere Schneefaelle weiterhin gering und beschraenkt sich auf vereinzelte kammnahe Steilrinnen , die mit Triebschnee beladen wurden . in der Zentralschweiz , in den Glarneralpen sowie im Saentisgebiet besteht aufgrund der lockerern Basisschichten eine erhebliche lokale Schneebrettgefahr . diese Gefahr besteht vor allem an schattseitigen Steilhaengen in der Hoehenzone 1200 - 2200 m und duerfte sich durch die angekuendigte Erwaermung oder neue Schneefaelle noch verschaerfen .

85 12 2 der markante Temperaturanstieg uebers Wochenende bewirkte in tieferen Lagen eine starke Setzung der Schneedecke . zudem konnten verschiedentlich Abgaenge von Nassschneelawinen beobachtet werden . in den schneereichen Regionen des Alpennordhanges ist die Lawinengefahr damit zurueckgegangen . in der Zentralschweiz , in den Glarneralpen und im Saentisgebiet besteht noch eine maessige lokale Schneebrettgefahr oberhalb rund 2000 m . zu beachten sind vor allem steile Gelaendeabschnitte mit groesseren Triebschneeansammlungen . die Gefahrenstellen befinden sich vorwiegend an Nord- und Osthaengen . in den uebrigen Gebieten der Schweizeralpen ist diese Gefahr gering . bei starker Sonneneinstrahlung sind zudem weiterhin Nassschneerutsche wahrscheinlich .

85 12 6 unter dem Einfluss der hohen Temperaturen der vergangenen Tage hat sich die durchwegs unterdurchschnittliche Schneedecke weiter gesetzt oder ist in tieferen Lagen sogar weggeschmolzen . der angekuendigte Temperaturrueckgang wird die Stabilitaet der Schneedecke guenstig beeinflussen . in der Zentralschweiz , in den Glarneralpen und im Saentisgebiet besteht jedoch oberhalb 2200 m noch eine maessige lokale Schneebrettgefahr . besonders gefaehrdet sind steile Gelaendeabschnitte der Expositionen Nord bis Ost . in den uebrigen schweizerischen Alpengebieten ist die Lawinengefahr allgemein gering , doch wurden auch hier windabgekehrte , kammnahe Steilhaenge oberhalb etwa 2400 m unter dem Einfluss starker Winde aus suedlich bis westlicher Richtung mit Triebschnee beladen und erfordern vom Skitouristen eine gewisse Aufmerksamkeit .

85 12 11 in der ersten Wochenhaelfte fielen bei sinkenden Temperaturen in den Tessinerbergen und in Graubuenden 20 bis 30 cm Neuschnee . in den uebrigen Gebieten waren es meist nur rund 10 cm . die Schneedecke erreicht in 2000 m Hoehe allgemein kaum mehr als 50 cm . sie ist aber schon stark umgewandelt mit schwachen Zwischenschichten . am zentralen und oestlichen Alpenhauptkamm , etwa vom Gotthardgebiet bis ins Unterengadin besteht oberhalb rund 1800 m eine maessige lokale Schneebrettgefahr . in den uebrigen Gebieten der Schweizeralpen ist diese Gefahr zur Zeit gering . sie beschraenkt sich auf kammnahe , meist nach Nord oder Ost abfallende Steilhaenge und Rinnen mit groesseren Triebschneeansammlungen .

85 12 13 in weiten Teilen unseres Alpengebietes ist eine sehr geringe Schneedecke vorhanden . am Alpennordhang und im Unterwallis liegen nur 10 bis 40 Prozent der Schneehoehe des langjaehrigen Mittelwertes , im Oberwallis in den Tessinerbergen sowie in Nordbuenden 40 bis 80 Prozent und in den uebrigen Gebieten 80 bis 100 Prozent . die Schneedecke hat sich in hoeheren Lagen nur unwesentlich verfestigt und weist unguenstige , duenne Reif- oder Schmelzharschschichten auf . am zentralen und oestlichen Alpenhauptkamm , naemlich vom Gotthardgebiet bis zum Ofenpass sowie im Unterengadin besteht oberhalb rund 2000 m weiterhin eine maessige lokale Schneebrettgefahr . im uebrigen schweizerischen Alpengebiet ist diese Gefahr gering . moegliche Gefahrenherde sind vor allem an kammnahen , nach Nord und Ost abfallenden Steilhaengen und in Couloirs mit groesseren Triebschneeansammlungen vorhanden . von Skitouren und Variantenabfahrten wird aufgrund der geringen Schneedecke eher abgeraten .

85 12 20 die Schneearmut dauert an . in einer Hoehenlage von 1500 m betraegt die Schneehoehe am westlichen Alpennordhang und im Wallis rund 10 cm , am zentralen und oestlichen Alpennordhang rund 15 cm und im Tessin und Graubuenden 20 bis 30 cm . am zentralen und oestlichen Alpenhauptkamm , naemlich vom Gotthardgebiet bis zum Ofenpass und im Unterengadin besteht trotz der geringen Schneehoehen eine maessige oertliche Schneebrettgefahr . die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an schattseitigen Steilhaengen und an allgemein oestlich abfallenden Haengen , wo durch den Wind groessere Triebschneeansammlungen entstanden sind . im uebrigen schweizerischen Alpengebiet ist die Lawinengefahr gering und beschraenkt sich auf vereinzelte kammnahe Rinnen und Couloirs oberhalb rund 2000 m . von Skitouren und Variantenabfahrten wird aufgrund der geringen Schneedecke eher abgeraten .

85 12 24 auf Grund der duennen Schneedecke , die auch in Hoehenlagen von 2000 m im allgemeinen nur 20 bis 30 cm betraegt , wurden die Schneeschichten stark umgewandelt und bilden momentan ein wenig tragfaehiges Fundament . bis zum Eintreffen groesserer Schneefaelle bleibt die Lawinengefahr mit Ausnahmen des Alpenhauptkammes gering und beschraenkt sich auf vereinzelte schattseitige Haenge und Rinnen oberhalb rund 2000 m . am Alpenhauptkamm und dort vor allem in vergletscherten Gebieten besteht fuer Skitouristen eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr . als Gefahrenstellen kommen vor allem kammnahe und muldenfoermige Hangteile in betracht , die von starken Nord- und Sued-Winden mit Triebschnee gefuellt wurden . bei der Routenwahl ist entsprechende Vorsicht geboten .

85 12 27 das wechselhafte Wetter ueber Weihnachten brachte den westlichen Teilen der Schweizeralpen oberhalb rund 1000 m 20 bis 30 cm Neuschnee . in den uebrigen Regionen fielen rund 10 cm . starke Westwinde fuehrten zu Schneeverfrachtungen . damit wurde das wenig maechtige , aber lockere Schneedeckenfundament zusaetzlich belastet . am westlichen und zentralen Alpennordhang , im Wallis sowie im suedlichen Teil Graubuendens einschliesslich Engadin muss zur Zeit eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr beachtet werden . besonders oberhalb von 1800 m sind an Nord- und Osthaengen gefaehrliche Triebschneeansammlungen vorhanden . diese Stellen sind vom Skitouristen zu meiden . in den uebrigen Gebieten , naemlich in den Glarneralpen und im Saentisgebiet sowie in Nord- und Mittelbuenden und im Tessin ist die Lawinengefahr zur Zeit noch gering . mit den zu erwartenden Schneefaellen uebers Wochenende ist mit einem raschen Ansteigen der Lawinengefahr zu rechnen .

85 12 29 oberhalb von 1300 m sind in den letzten 2 Tagen in den westlichen Landesteilen , im Tessin und in Suedbuenden 20 bis 40 cm Schnee gefallen . nach dem Abflauen der stuermischen Sued- bis Suedwestwinde haben auch die uebrigen Regionen bis anhin 10 bis 20 cm erhalten . diese Neuschneemengen ueberdeckten eine geringe , aber unguenstig aufgebaute Altschneedecke . zur Zeit besteht in den Waadtlaender- und Freiburgeralpen , im Wallis , sowie im Tessin und in den suedlichen Buendnertaelern einschliesslich Engadin eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr . gefaehrlich sind in erhoehtem Masse windabgekehrte Steilhaenge der Expositionen Nord bis Ost oberhalb rund 1500 m . in den uebrigen Gebieten ist die oertliche Schneebrettgefahr noch als maessig einzustufen . zu beachten sind hier vorwiegend mit Triebschnee eingewehte Mulden und Rinnen oberhalb rund 1800 m .

85 12 30 die Niederschlaege in den letzten 3 Tagen brachten den westlichen Teilen der Schweizeralpen , den Voralpen der Zentralschweiz und dem Alpensuedhang 30 bis 40 cm Neuschnee . im inneralpinen Bereich und im Osten betrug der Zuwachs kaum mehr als 20 cm . auch hier herrschten aber zeitweise stuermische Winde , zuerst aus suedlicher , spaeter aus westlicher Richtung . dadurch entstanden groessere Triebschneeansammlungen . auch jetzt sind die Gesamtschneehoehen stark unterdurchschnittlich . in allen Gebieten der Schweizeralpen besteht aber als Folge der labilen Grundschichten eine nicht zu unterschaetzende , oertlich erhebliche Schneebrettgefahr . in den schneereicheren Regionen ist diese Gefahr vor allem oberhalb rund 1500 m an Nord- und Osthaengen zu beachten . Skitouren und Abfahrten ausserhalb gesicherter Pisten erfordern entsprechende Vorsicht . in den Glarneralpen , im Saentisgebiet , sowie in Nord- und Mittelbuenden sind vor allem mit Triebschnee eingewehte Rinnen und muldenfoermige Hangteile gefaehrdet .

86 1 3 die Schneefaelle in den vergangenen vier Tagen fielen mit 5 - 20 cm sehr bescheiden aus . mit Ausnahme des Oberengadins , des Bergells , des Puschlavs und des Muenstertals sind die Gesamtschneehoehen immer noch maessig bis stark unterdurchschnittlich . die voruebergehende Erwaermung beguenstigte wohl die Setzung der oberflaechlichen Schneeschichten etwas , doch aenderte sich an der zur Zeit herrschenden , heimtueckischen Schneebrettgefahr wenig . als Folge des noch immer wenig tragfaehigen Schneedeckenaufbaues herrscht im ganzen schweizerischen Alpengebiet eine erhebliche , lokale Schneebrettgefahr . die Gefahrenstellen befinden sich oberhalb rund 1800 m , vor allem an Haengen der Exposition West , Nord bis Ost . kammnahe , meist mit Triebschnee beladene steile Rinnen und muldenfoermige Hangpartien sollten vom Skitouristen gemieden werden .

86 1 5 unter teilweise starken Winden aus West bis Nord erhielten die Waadtlaender- und Freiburgeralpen , das Berneroberland sowie die Zentralschweiz in den vergangenen zwei Tagen bis zu 25 cm Neuschnee . im Glarnerland , im St Galleroberland und im Saentisgebiet betrugen die Neuschneemengen 10 - 20 cm , waehrenddem im restlichen Alpengebiet der Zuwachs rund 10 cm oder weniger betrug . im ganzen schweizerischen Alpengebiet dauert die erhebliche lokale und sehr heimtueckische Schneebrettgefahr weiterhin an . die Gefahrenstellen befinden sich oberhalb 1500 m vor allem an Haengen der Exposition West , Nord bis Suedost . kammnahe , zum Teil mit betraechtlichen Triebschneemengen beladene steile Rinnen und muldenfoermige Hangpartien sollten vom Skitouristen nicht befahren werden .

86 1 10 einige niederschlagsfreie und eher milde Tage anfangs dieser Woche haben zu einer Beruhigung der Lawinenlage beigetragen . erneuter Schneefall , besonders auf Donnerstag in den westlichen Teilen unseres Landes , bewirkten jedoch erneut eine leichte Erhoehung der Lawinengefahr . im Unterwallis sowie in den Waadtlaender , Freiburger und Berner Alpen , wo rund 20 cm Neuschnee gemessen wurden , besteht oberhalb 1600 m eine erhebliche , oertliche Schneebrettgefahr . in den uebrigen Gebieten , wo weniger als 10 cm fielen , ist eine maessige oertliche Schneebrettgefahr oberhalb etwa 1800 m vorhanden . im ganzen Alpengebiet liegen immer noch unterdurchschnittliche Schneemengen . vor allem ist die Schneedecke immer noch locker . spontane Lawinenniedergaenge sind allerdings nur vereinzelt zu erwarten . hingegen genuegen geringe Stoerungen , zum Beispiel durch einzelne Skifahrer , um Schneebrettlawinen auszuloesen . im allgemeinen sind die Gefahrenstellen jedoch auf mehr als 30 Grad steile Haenge und Rinnen der Expositionen West , Nord und Ost beschraenkt , die mit Triebschnee beladen sind .

86 1 12 unter zeitweise starken Winden aus Nordwest sind am Alpennordhang , im Wallis sowie im Buendner Oberland , Schanfigg , Praettigau und Unterengadin 30 bis 50 cm Schnee gefallen . hier besteht oberhalb rund 1400 m besonders an Nord und Osthaengen eine grosse , oertliche Schneebrettgefahr . Skitouren sind zu unterlassen . Tiefschneeabfahrten sind auf lawinensicheres Gelaende zu beschraenken . beim Andauern der Schneefaelle wird sich die Lawinenlage verschaerfen , so dass in den genannten Gebieten eine allgemeine Lawinengefahr entstehen duerfte . damit sind Lawinen aus allen Hangexpositionen zu erwarten . gleichzeitig nimmt auch die Gefaehrdung fuer Verbindungswege und exponierte Gebaeude zu . im Tessin , Rheinwald , Avers und Oberengadin , wo weniger als 20 cm Neuschnee gemessen wurden , besteht zur Zeit noch eine maessige oertliche Schneebrettgefahr . fuer den Skifahrer erfordern vor allem Haenge der Expositionen West , Nord und Ost oberhalb etwa 1600 m jedoch groesste Vorsicht .

86 1 13 noerdlich der Linie Rhone - Rhein sowie im Praettigau und Unterengadin fielen auf heute Montag 20 bis 30 cm Schnee , so dass in diesen Regionen 40 bis 70 cm Neuschnee liegen . starke Winde aus Nordwesten fuehrten in Kammlagen wiederum zu starken Schneeverfrachtungen . oberhalb rund 1400 m besteht zur Zeit vor allem an Nord- , Ost- und Suedhaengen eine grosse oertliche Schneebrettgefahr . Skifahren ist deshalb auf sicheres oder gesichertes Pistengelaende zu beschraenken . infolge der grossen Neuschneemengen sind vereinzelt auch Verkehrswege gefaehrdet , weshalb dort entsprechende Vorsichtsmassnahmen erforderlich sind . in den uebrigen , suedlicheren Regionen der Schweizer Alpen , wo die Neuschneesumme der letzten 3 Tage in hoeheren Lagen 15 bis 40 cm betraegt , ist eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr vorhanden . die Gefahrenstellen befinden sich infolge des Windeinflusses besonders an Nord- , Ost- und Suedhaengen oberhalb etwa 1600 m .

86 1 14 im Laufe der letzten 24 Stunden erhielten unsere Alpen 30 bis 60 cm Schnee . starke Winde aus westlicher bis nordwestlicher Richtung verursachen weiterhin Schneeverfrachtungen . am ganzen Alpennordhang , im westlichen und noerdlichen Wallis , im Gotthardgebiet , in Nord- und Mittelbuenden sowie im Unterengadin wurden in den letzten 3 Tagen 80 bis 110 cm Schnee abgelagert . in diesen Regionen besteht eine erhebliche allgemeine Lawinengefahr . es sind vereinzelt Grosslawinen vor allem aus schattseitigen Einzugsgebieten , die sich noch nicht entladen haben , zu erwarten . Sperrungen fuer Verbindungswege sollten beibehalten werden . Skitouren und Tiefschneeabfahrten ausserhalb gesichertem Pistengelaende sind zu unterlassen . beim Andauern der Schneefaelle sollten auch Evakuierungen von exponierten Gebaeuden an die Hand genommen werden . im oestlichen Teil der suedlichen Walliser Alpen , in den restlichen Tessiner Bergen sowie im Oberengadin , wo in hoeheren Lagen 40 bis 60 cm Neuschnee liegen , besteht eine grosse oertliche Schneebrettgefahr . die gefaehrlichen Stellen befinden sich vor allem an Steilhaengen der Exposition Nord , Ost und Sued oberhalb etwa 1400 m .

86 1 15 der Unterbruch der Schneefaelle und die kraeftige Erwaermung von gestern Dienstag , ermoeglichten vor allem in den schneereichen Gebieten der Alpennordseite , im Wallis und in Graubuenden eine Setzung des Neuschnees . in Lagen unterhalb rund 2400 m bewirkte die nachfolgende Abkuehlung eine entsprechende Verfestigung der Schneedecke und damit einen markanten Rueckgang der Lawinengefahr . in hoeheren Lagen hingegen blieb die Schneedecke weiterhin locker . zudem wurden heute Mittwoch morgen 10 bis 40 cm Neuschnee gemessen . es schneit weiter . stuermische Winde aus Sued , Suedwest , West und Nordwest bewirken in Kammlagen starke Schneeumlagerungen . am ganzen Alpennordhang , im westlichen und noerdlichen Wallis , im Gotthardgebiet , in Nord- und Mittelbuenden sowie im Unterengadin besteht eine erhebliche allgemeine Lawinengefahr . vereinzelte Grosslawinen aus noch nicht entladenen Windschattenhaengen sind weiterhin moeglich . Skitouren und Tiefschneeabfahrten ausserhalb gesichertem Pistengelaende sind zu unterlassen . im oestlichen Teil der suedlichen Walliser Alpen , in den restlichen Tessiner Bergen sowie im Oberengadin besteht vor allem an Nordost- und Suedhaengen oberhalb rund 1400 m eine grosse oertliche Schneebrettgefahr .

86 1 16 nach der Erwaermung am Dienstag , herrschen in den Hoehen wieder winterliche Temperaturen . zeitweise intensive Schneefaelle , die im Moment noch anhalten , fuehren zu einer erneuten Verschaerfung der Lawinengefahr . in den niederschlagsreichen Gebieten sind in den letzten 5 Tagen 100 bis 160 cm Schnee gefallen . starke Winde aus Nordwest verursachen weitere grosse Schneeverfrachtungen . im westlichen Wallis , im Gotthardgebiet , am oestlichen Alpennordhang sowie in Nordbuenden und im Unterengadin herrscht eine grosse allgemeine Lawinengefahr . an bekannten Lawinenhaengen muss mit grossen Tallawinen gerechnet werden . am westlichen und zentralen Alpennordhang , im oestlichen Wallis und in Mittelbuenden besteht aufgrund starker Schneeverfrachtungen eine erhebliche allgemeine Lawinengefahr . in allen genannten Regionen ist von Skitouren und Skiabfahrten ausserhalb gesicherter Pisten abzuraten . im uebrigen Tessin , in Suedbuenden sowie im Oberengadin besteht eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr . speziell zu beachten sind nach Nordwest ueber Nord- bis Suedost abfallende Steilhaenge oberhalb rund 1600 m .

86 1 17 von gestern auf heute Freitag fielen am Alpennordhang und in Nordbuenden nochmals 20 bis 40 cm Schnee . starke bis stuermische Winde aus westlicher bis noerdlicher Richtung fuehrten zu weiteren Schneeverfrachtungen . die Schneedecke hat sich in den schneereichen Gebieten durch ihr Eigengewicht stark gesetzt . die Lawinengefahr bleibt im Nordosten unserer Alpen immer noch gross und faellt gegen Sueden markant ab . am oestlichen Alpennordhang sowie in Nordbuenden herrscht weiterhin eine grosse allgemeine Lawinengefahr . an bekannten Windschattenhaengen muss vereinzelt mit grossen Tallawinen gerechnet werden . am westlichen und zentralen Alpennordhang , im Unterwallis und im Unterengadin besteht bis auf weiteres eine erhebliche allgemeine Lawinengefahr . exponierte Verbindungswege verlangen auch hier Vorsichtsmassnahmen . im suedlichen Jura , im Oberwallis sowie in Mittelbuenden muss eine grosse lokale Schneebrettgefahr beachtet werden . die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an nach Nord , Ost bis Sued abfallenden Steilhaengen mit Schneeverfrachtungen . dies oberhalb rund 1500 m . von Skitouren und Tiefschneeabfahrten wird in all den erwaehnten Gebieten abgeraten . in den uebrigen , suedlicher gelegenen Regionen , naemlich im Tessin , in Suedbuenden und im Oberengadin besteht eine maessige lokale Schneebrettgefahr . besonders zu beachten sind Windschattenhaenge oberhalb rund 1700 m .

86 1 18 in den letzten 24 Stunden erhielt nur noch das Saentisgebiet 20 cm Schnee . die zum Teil maechtige Schneedecke hat sich weiter gesetzt und verfestigt . die Gefahr von spontan losbrechenden Grosslawinen , die bis ins Tal vorstossen koennen , ist stark zurueckgegangen . noerdlich der Linie Rhone - Rhein , im suedlichen Jura , im Unterwallis , im Gotthardgebiet sowie in Nordbuenden und im Unterengadin besteht noch eine grosse oertliche Schneebrettgefahr . besonders zu beachten sind nach West ueber Nord bis Suedost abfallende Steilhaenge und steile Rinnen aller Expositionen . die Gefahrenstellen befinden sich oberhalb rund 1200 m . Touren und Tiefschneeabfahrten sollten auf sicheres Gelaende beschraenkt werden . im suedlichen Oberwallis sowie in Mittelbuenden ist aufgrund der grossen Schneeverfrachtungen noch mit einer erheblichen oertlichen Schneebrettgefahr zu rechnen . zu beachten sind in diesen Gebieten vor allem Windschatten- und Schattenhaenge oberhalb rund 1500 m . im uebrigen Tessin , in Suedbuenden sowie im Oberengadin muss mit einer maessigen oertlichen Schneebrettgefahr gerechnet werden . die Gefahrenstellen befinden sich auch hier vorwiegend an Haengen mit Triebschneeansammlungen oberhalb rund 1700 m . die angekuendigten neuen Schneefaelle koennen wieder zu einem Ansteigen der Lawinengefahr fuehren .

86 1 19 die Erwaermung auf Sonntag von rund 10 Grad fuehrte zu einer weiteren guenstigen Setzung der Schneedecke auch in hoeheren Lagen . die Schneefaelle der letzten 24 Stunden waren schwach und erreichten nur in Nordbuenden und im Goms 20 cm Hoehe . die Lawinengefahrensituation hat sich weiter beruhigt . am Alpennordhang , im Wallis , im Gotthardgebiet , in Nord- und Mittelbuenden sowie im Engadin besteht noch eine maessige lokale Schneebrettgefahr . besonders zu beachten sind vom Skifahrer vor allem noch steile Windschattenhaenge mit unregelmaessig verteilten Schneeansammlungen sowie steile , eingewehte Rinnen . die Gefahrenstellen befinden sich vorwiegend an nach West , Nord bis Suedost abfallenden Haengen oberhalb rund 1600 m . im uebrigen Tessin und in Suedbuenden ist die Gefahr von trockenen Schneebrettlawinen zur Zeit gering . Vorsicht verlangen vor allem noch Schattenhaenge und windabgekehrte , mit Triebschnee beladene Steilhaenge und Mulden oberhalb rund 1700 m . bis zur angekuendigten Abkuehlung sind im ganzen schweizerischen Alpengebiet unterhalb rund 1600 m feuchte Schneerutsche moeglich . dies speziell an steilen Grashalden .

86 1 21 die Abkuehlung der letzten 2 Tage beguenstigte die Verfestigung der Schneedecke in den oberen Schichten . starke und zum Teil stuermische Winde aus nordwestlicher und ab heute Dienstag aus suedlicher Richtung fuehrten jedoch zu erneuten Schneeverfrachtungen . diese verlangen vom Skifahrer besondere Vorsicht . am westlichen und zentralen Alpennordhang , im suedlichen Wallis und im Engadin muss vom Skifahrer zur Zeit eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr beachtet werden . die Schneedecke weist in den erwaehnten Gebieten schwache Zwischenschichten auf . am oestlichen Alpennordhang , im noerdlichen Wallis sowie in Nord- und Mittelbuenden muss weiterhin mit einer maessigen oertlichen Schneebrettgefahr gerechnet werden . gefaehrlich sind in all den erwaehnten Gebieten vor allem Windschatten- und Schattenhaenge in den Expositionen Nordwest bis Ost oberhalb rund 1700 m . zu meiden sind auch steile Rinnen westlicher Exposition . im Tessin und in Suedbuenden bleibt die Schneebrettgefahr gering .

86 1 22 bis zur Wochenmitte sind in den Schweizeralpen nur unbedeutende Schneemengen gefallen . infolge der starken bis stuermischen Hoehenwinde aus westlicher , zeitweise auch aus suedlicher Richtung hat die Lawinengefahr fuer Skitouristen in einigen Regionen zugenommen . am Alpennordhang , im Wallis und in Graubuenden besteht oberhalb rund 2200 m eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr . gefaehrlich sind vor allem Steilhaenge der Expositionen Nordwest bis Ost . bei der Einfahrt in Rinnen und Runsen aller Expositionen kann der Skitourist ebenfalls groessere Schneemassen lostreten . alle diese Gelaendeteile sollten vorderhand durch geeignete Routenwahl umgangen werden . in tieferen Lagen und in den Tessiner Bergen kann die Schneebrettgefahr als maessig und lokal eingestuft werden . auch hier verlangen aber allgemein schattenseitige steile Hangabschnitte entsprechende Vorsicht .

86 1 24 im Laufe des Donnerstags setzten aus Westen starke Niederschlaege ein . bei sinkenden Temperaturen fielen bis jetzt in weiten Teilen der Schweizeralpen oberhalb rund 1500 m 30 bis 50 cm Neuschnee . anhaltend stuermische Winde haben wiederum umfangreiche Schneeverfrachtungen verursacht und damit die Lawinengefahr nochmals verschaerft . im Wallis , am Alpennordhang sowie in den noerdlichen Teilen des Tessins und Graubuendens einschliesslich Vorderrhein-Gebiet und Samnaun herrscht eine grosse oertliche Schneebrettgefahr . vor allem im Wallis sind aus Einzugsgebieten mit viel Triebschnee auch Tallawinen moeglich . dies erfordert entsprechende Sicherheitsmassnahmen fuer exponierte Verkehrswege . vorlaeufig wird von Skitouren abgeraten . in den uebrigen suedlicheren Teilen des Tessins und Graubuendens besteht eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr . hier sollten bei Skitouren und Tiefschneeabfahrten Steilhaenge der Expositionen Nordwest ueber Nord bis Suedost oberhalb rund 1800 m gemieden werden .

86 1 25 am Alpennordhang und im Unterwallis sind nochmals 30 bis 50 cm Schnee gefallen . bei stuermischen Winden aus westlichen , spaeter auch noerdlichen Richtungen hielten die umfangreichen Schneeverfrachtungen an , dies auch in den uebrigen Schweizeralpen mit weniger Neuschnee . die Lawinensituation hat sich nicht wesentlich geaendert . am Alpennordhang , im Wallis sowie in Nord- und Mittelbuenden und im Unterengadin herrscht oberhalb rund 1500 m , in den neuschneereichen Regionen oberhalb rund 1000 m eine grosse oertliche Schneebrettgefahr . vereinzelt sind aus Einzugsgebieten mit viel Triebschnee auch groessere Lawinen moeglich . die erfordert entsprechende Sicherheitsmassnahmen fuer exponierte Verkehrswege . Skitouren sind auf maessig steiles Gelaende zu beschraenken . in den Tessiner Bergen , im Oberengadin und in den Buendner Suedtaelern ist die oertliche Schneebrettgefahr erheblich . hier sollten Steilhaenge der Expositionen Nord , Ost und Sued oberhalb rund 1800 m , sowie kammnahe Windschattenhaenge gemieden werden .

86 1 27 bis Sonntag Mittag fielen in den noerdlichen Voralpen ueber 1 m Neuschnee . weiter suedlich waren die Neuschneemengen geringer . tiefe Temperaturen und abflauende Nordwinde fuehrten anschliessend zu einer Beruhigung der Lawinensituation . bis zu einer markanten Erwaermung sind keine Grosslawinen mehr zu erwarten . am ganzen Alpennordhang , im Unterwallis und in Nordbuenden besteht aber noch eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr . sie ist vor allem in den noerdlichen Voralpen oberhalb 1300 m , sonst oberhalb rund 1800 m an Steilhaengen der Expositionen Nord , Ost und Sued zu beachten . bei Skitouren sind zudem kammnahe Gelaendepartien zu meiden . im Tessin , im Oberwallis und im restlichen Graubuenden ist die oertliche Schneebrettgefahr als maessig zu bezeichnen . die Gefahrenstellen befinden sich auch hier vorwiegend an schattigen Steilhaengen und an Haengen mit Triebschneeansammlungen oberhalb rund 1800 m .

86 1 29 bei wechselhafter und niederschlagsfreier Witterung konnten sich die Oberflaechenschichten der Schneedecke setzen und verfestigen , sodass die Lawinengefahr fuer Skifahrer in den noerdlichen Gebieten stark zurueckgegangen ist . am Alpennordhang , im noerdlichen Wallis sowie in Nordbuenden ist die Lawinengefahr im allgemeinen gering und beschraenkt sich auf kammnahe Steilhaenge mit Triebschneeansammlungen oberhalb 2000 m . im suedlichen Wallis , im noerdlichen Tessin in Mittelbuenden sowie entlang des oestlichen Alpenhauptkammes - etwa vom Rheinwaldhorn bis zum Ofenpass - besteht aufgrund der lockeren Basisschichten eine erhebliche , oertliche Schneebrettgefahr . besondere Vorsicht verlangen schattseitige Steilhaenge und triebschneegefuellte Rinnen . im restlichen Tessin sowie in Suedbuenden kann die Gefahr trotz intensiver Schneefaelle vorlaeufig noch als maessig lokal eingestuft werden , duerfte aber im Laufe des Mittwochs rasch ansteigen . in den Foehntaelern des Alpennordhanges sind infolge der Erwaermung unterhalb 2000 m Nassschneerutsche zu erwarten .

86 1 30 unter dem Einfluss stuermischer suedoestlicher Hoehenwinde fiel am Alpensuedhang 30 bis 50 cm Neuschnee . am Alpenhauptkamm und im Oberengadin wurden 10 bis 20 cm Neuschnee abgelagert . in den noerdlichen Alpen fuehrte der Foehn zu starken Schneeverfrachtungen - auch in tieferen Lagen . am Alpensuedhang , insbesondere im suedlichen und mittleren Tessin ist damit eine grosse oertliche Lawinengefahr entstanden . die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an schattseitigen Steilhaengen . falls die Schneefaelle andauern , sind Vorsichtsmassnahmen fuer exponierte Verbindungswege anzuordnen . am Alpenhauptkamm , im suedlichen Wallis , in Mittelbuenden sowie im Engadin besteht aufgrund der lockeren Basisschichten weiterhin eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr oberhalb rund 1600 m . kammnahe Steilhaenge der Expositionen West , Nord und Nordost sind zu meiden . am gesamten Alpennordhang sowie im noerdlichen Wallis und in Nordbuenden kann die oertliche Gefahr vorlaeufig noch als maessig eingestuft werden . hier muessen vor allem triebschneegefuellte Steilhaenge der Expositionen West und Nord und steile Rinnen aller Expositionen als stoeranfaellig bezeichnet werden .

86 1 31 bei stuermischen Suedwinden wurden am Alpensuedhang und im Goms auf Freitag 30 bis 50 cm , in den Vispertaelern und im Simplongebiet sogar rund 70 cm Neuschnee abgelagert . im ganzen Alpengebiet verursachten die starken Suedwinde grosse Schneeverfrachtungen . am Alpensuedhang , im Goms und im Oberengadin besteht eine erhebliche allgemeine Lawinengefahr , in den Vispertaelern muss diese Gefahr sogar als gross bezeichnet werden . aus steilen nach West , Nord oder Ost abfallenden Einzugsgebieten koennen grosse Lawinen bis ins Tal vordringen . fuer Verbindungswege und exponierte Gebaeude sind Vorsichtsmassnahmen anzuordnen . im uebrigen Alpengebiet , naemlich im Unterwallis und im Loetschental , am Alpennordhang sowie in Nord- und Mittelbuenden und im Unterengadin ist durch die Schneeverfrachtungen eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr entstanden . muldenfoermige Steilhaenge und Rinnen vor allem der Expositionen West und Nord sind vom Skifahrer zu meiden . in Hoehenlagen unterhalb 1500 m sind zudem im ganzen Alpengebiet bei zunehmender Erwaermung Nassschneerutsche aus steilen Grashalden zu erwarten .

86 2 1 auf Samstag sind am Alpensuedhang nochmals 40 bis 60 cm Neuschnee gefallen . vielerorts ist hier die Schneedecke in den vergangenen 3 Tagen um einen Meter angewachsen . die noerdlicheren Gebiete erhielten bei nachlassenden Suedostwinden 10 bis 20 cm Neuschnee . im Oberwallis , im Gotthardgebiet und in den Tessinerbergen dauert die erhebliche allgemeine Lawinengefahr an . diese Gefahr ist zur Zeit im Engadin und in den Buendner Suedtaelern sogar als gross zu bezeichnen . bis zu einer markanten Abkuehlung sind aus noch nicht entladenen , steilen Einzugsgebieten aller Expositionen vereinzelt noch Tallawinen zu erwarten . die entsprechenden Sicherheitsmassnahmen sind aufrechtzuerhalten . im Unterwallis , am westlichen und zentralen Alpennordhang , sowie in Nord- und Mittelbuenden ist eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr zu beachten . gefaehrliche Triebschneeansammlungen , vornehmlich an muldenfoermigen Steilhaengen und Rinnen der Expositionen West und Nord , sind mit einer Neuschneeauflage ueberdeckt . dies erfordert auf Skitouren entsprechende Vorsicht . am oestlichen Alpennordhang besteht oberhalb rund 1500 m noch eine maessige oertliche Schneebrettgefahr . dies vor allem an Steilhaengen der Exposition Nord .

86 2 2 seit Samstagmittag fiel nur noch in den suedlichen Schweizeralpen Schnee . die hohen Temperaturen bewirkten hier nur eine leichte Setzung der Oberflaechenschichten . darunter sind kritische Gleitschichten vorhanden . die ernste Lawinensituation in den schneereichen Regionen ist noch nicht gaenzlich behoben . am Alpensuedhang , d.h. im Simplongebiet , in den Tessinerbergen und in den suedlichen Buendnertaelern dauert eine erhebliche allgemeine Lawinengefahr an . beim Oeffnen der Verkehrswege ist bis zu einer wesentlichen Setzung der Schneedecke erhoehte Vorsicht geboten . aus noch nicht entladenen Einzugsgebieten sind immer noch vereinzelt Grosslawinen moeglich . am angrenzenden Alpenhauptkamm , einschliesslich suedliches Wallis , Goms , Gotthardgebiet , Mittelbuenden und Engadin besteht eine grosse lokale Schneebrettgefahr . sie ist in Folge der Windverfrachtungen vorwiegend an Nordhaengen oberhalb rund 1500 m zu beachten . in den uebrigen , noerdlicheren Regionen ist die oertliche Schneebrettgefahr maessig . in der Nacht konnte sich die Schneedecke hier besser verfestigen . der Skifahrer muss dabei vor allem an Steilhaengen der Expositionen Nordwest bis Ost vorsichtig sein . bei starker Erwaermung oder Einstrahlung sind auch in diesen Regionen wieder groessere Abgaenge moeglich .

86 2 3 auf heute Montag wurden auch aus den suedlichen Schweizeralpen nur noch geringe Schneefaelle gemeldet . die Schneedecke konnte sich zunehmend verfestigen . im Tessin und entlang des Alpenhauptkammes , d.h. im suedlichen Wallis , im Gotthardgebiet , in Mittel- und Suedbuenden sowie im Engadin besteht noch eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr . spontane Lawinen duerften nur noch bei starker Erwaermung und Einstrahlung auftreten . in Lagen unterhalb 1500 m sind an steilen Grashaengen Nassschneerutsche zu erwarten . in den noerdlichen Regionen , naemlich am ganzen Alpennordhang , im noerdlichen Wallis sowie in Nordbuenden besteht eine maessige oertliche Schneebrettgefahr . Steilhaenge vor allem der Expositionen West und Nord und triebschneegefuellte Rinnen oberhalb 1800 m verlangen ueberlegte Routenwahl .

86 2 5 seit letzten Montag blieben die Schweizeralpen bei relativ tiefen Temperaturen ohne Niederschlaege . die Schneedecke hat sich trotzdem weiter verfestigt . im suedlichen Wallis , im Gotthardgebiet , im Tessin , in Mittel- und Suedbuenden sowie im Engadin ist die Stabilitaet jedoch noch schwach . hier ist oberhalb 1500 m an allgemein Nordwest bis Nordost exponierten Haengen eine maessige , lokale Schneebrettgefahr zu beachten . spontane Lawinenabgaenge koennen nur noch vereinzelt und bei starker Sonneneinstrahlung auftreten . im gesamten uebrigen Alpengebiet ist die Lawinengefahr gering . einzig die mit Triebschnee beladenen steilen Rinnen und muldenfoermigen Hangpartien oberhalb etwa 1800 m der Expositionen West , Nord bis Nordost verlangen noch Vorsicht und ueberlegte Routenwahl . die an besonnten , steilen Grashaengen unterhalb 1000 m auftretenden Feuchtschneerutsche duerften meist harmloser Natur sein .

86 2 7 unter dem Einfluss der kalten und nahezu niederschlagsfreien Witterung der letzten Tage hat sich die Lawinensituation praktisch nicht veraendert . die Schneefaelle der naechsten Tage sollten nur geringfuegig sein , doch werden die Temperaturen noch weiter sinken . im suedlichen Wallis , im Gotthardgebiet , im Tessin , in Mittel- und Suedbuenden sowie im Engadin bleibt die maessige , lokale Schneebrettgefahr weiterhin bestehen . die Gefahrenstellen befinden sich vor allem oberhalb 1500 m an allgemein nach Nordwest bis Nordost exponierten Haengen . im uebrigen Alpengebiet ist die Lawinengefahr gering . einzig die mit Triebschnee beladenen steilen Rinnen und muldenfoermigen Hangpartien oberhalb etwa 1800 m der Expositionen West , Nord bis Nordost verlangen noch Vorsicht und ueberlegte Routenwahl .

86 2 11 bei ausserordentlich tiefen Temperaturen und unter maessigen Winden aus Nord bis Nordost erhielt der Alpennordhang sowie Nord- und Mittelbuenden in den vergangenen vier Tagen 10 bis 25 cm Neuschnee . in den uebrigen Gebieten , naemlich im Wallis , im Tessin , im Engadin und in den Buendner Suedtaelern betrug der Neuschneezuwachs bis 10 cm . die Schneefaelle reichten ueberall bis in die tieferen Lagen . im suedlichen Wallis , im Gotthardgebiet , im Tessin , in Mittel- und Suedbuenden sowie im Engadin bleibt infolge des immer noch meist schwachen Schneedeckenaufbaues die maessige oertliche Schneebrettgefahr bestehen . die Gefahrenstellen befinden sich oberhalb 1500 m vor allem an West ueber Nord bis Nordost exponierten Haengen . im restlichen Alpengebiet ist die Lawinengefahr gering . einzig mit Triebschnee eingewehte steile Rinnen und muldenfoermige Hangpartien in Kammlagen oberhalb 1800 m verlangen noch etwelche Vorsicht .

86 2 14 die bodennahen Schwimmschneeschichten von Anfang Winter wurden waehrend den ergiebigen Schneefaellen im Januar von einer dicken Schicht ueberdeckt . diese Schneeschicht hat sich vielerorts guenstig verfestigt und ist nun in weiten Gebieten der Schweizer Alpen tragfaehig geworden . in der vergangenen Woche erhielten nur die Zentral- und Ostschweiz 20 bis 30 cm Neuschnee . in den uebrigen Gebieten waren die Mengen geringer . entlang des Alpenhauptkammes naemlich vom suedlichen Unterwallis ueber das Gotthardgebiet , das Berninagebiet bis ins oestliche Unterengadin sowie im uebrigen Tessin und Suedbuenden besteht eine maessige oertliche Schneebrettgefahr . die Gefahrenstellen befinden sich vor allem noch an schattigen Steilhaengen der Expositionen West , Nord bis Ost oberhalb rund 1500 m . auf Touren und Skiabfahrten wird an Steilhaengen der angegebenen Expositionen vorsichtige Routenwahl empfohlen . in den uebrigen Gebieten ist die Lawinengefahr gering und lokal . Vorsicht verlangen noch vereinzelt steile Rinnen und kammnahe Steilhaenge der Expositionen Nordwest bis Nordost oberhalb rund 1800 m .

86 2 18 ueber das Wochenende erhielt der Alpensuedhang 10 - 30 cm Schnee . maessig bis starke Winde aus allgemein suedlicher Richtung fuehrten in allen Gebieten zu oertlichen Triebschneeansammlungen . dieser Triebschnee hat sich mit der , waehrend der Kaelteperiode umgewandelten Oberflaechenschicht nur schwach verbunden . im ganzen schweizerischen Alpengebiet muss deshalb mit einer maessigen oertlichen Schneebrettgefahr gerechnet werden . besonders zu beachten sind windabgekehrte , kammnahe Steilhaenge sowie Rinnen der Expositionen Nordwest bis Ost oberhalb rund 1800 m . auf Touren und Skiabfahrten werden vor allem an Steilhaengen der angegebenen Expositionen und Hoehenlage vorsichtige Routenwahl und Abstaende empfohlen .

86 2 21 die schwachen Niederschlaege zur Wochenmitte brachten den Alpen kaum mehr als 20 cm Neuschnee . in Kammnaehe konnten wiederum Schneeverfrachtungen bei NW-Winden beobachtet werden . die Temperaturen sind allgemein tief . damit hat sich die Lawinensituation nicht wesentlich geaendert . im ganzen schweizerische Alpengebiet besteht oberhalb rund 2000 m eine maessige oertliche Schneebrettgefahr . auf Skitouren verlangen vereinzelte Steilhaenge der Expositionen Ost bis Sued mit Triebschneeansammlungen erhoehte Vorsicht . zudem sind schattenseitige Rinnen durch geeignete Routenwahl zu umgehen . in tieferen Lagen ist die Lawinengefahr gering . gelegentlich koennen auch hier harmlose Oberflaechenrutsche auftreten , dies vor allem in den Nachmittagsstunden .

86 2 23 bei Hoehenwinden aus westlicher Richtung setzten in den Schweizeralpen in der Nacht zum Sonntag Schneefaelle ein . vor allem im Westen , mit rund 20 cm Neuschnee , hat sich die Lawinengefahr leicht erhoeht . im Wallis , in den Waadtlaender- und Freiburgeralpen , sowie im westlichen Berneroberland besteht eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr . vor allem an windabgekehrten , allgemein nach Osten abfallenden Steilhaengen oberhalb rund 1500 m koennen vom Skifahrer Lawinen geloest werden . in den uebrigen Regionen ist die oertliche Schneebrettgefahr zur Zeit noch als maessig zu bezeichnen . besondere Vorsicht erfordern eingewehte kammnahe Rinnen an schattseitigen Haengen oberhalb rund 1800 m .

86 2 24 die Niederschlaege uebers Wochenende waren sehr unterschiedlich . im Westen regnete es am Sonntag bis in Hoehenlagen von 1200 m . darueber und im Osten fielen rund 30 cm Neuschnee . vor allem im Wallis fuehrten starke Nordwestwinde zu Schneeverfrachtungen . im Wallis , am ganzen Alpennordhang , im Gotthardgebiet , sowie in Nordbuenden einschliesslich Samnaun besteht eine erhebliche lokale Lawinengefahr . gefaehrlich sind besonders windabgekehrte Steilhaenge oberhalb rund 1500 m . gelegentlich sind in tieferen Lagen auch oberflaechliche Lockerschneerutsche moeglich . im uebrigen Graubuenden und in den mittleren und suedlichen Tessiner Bergen , wo fast kein Neuschnee fiel , ist die oertliche Schneebrettgefahr maessig . Vorsicht verlangen vor allem steile , mit Triebschnee beladene Rinnen aller Expositionen oberhalb rund 1800 m .

86 2 26 nach den groesseren Schneefaellen vom vergangenen Wochenende sind seit Montag nur noch am oestlichen Alpennordhang 10 bis 20 cm gefallen . bei tiefen Temperaturen hat sich die Schneedecke aber nur wenig gesetzt und verfestigt . im ganzen schweizerischen Alpengebiet besteht eine maessige lokale Schneebrettgefahr . sie ist in den neuschneereichen Regionen des Oberwallis und des zentralen und oestlichen Alpennordhanges besonders an schattseitigen Steilhaengen oberhalb rund 1200 m zu beachten . zudem verlangen hier die mit Triebschnee beladenen Haenge der Expositionen Ost bis Sued erhoehte Vorsicht . in den uebrigen Regionen befinden sich die Gefahrenstellen noch an vereinzelten meist kammnahen und schattseitigen Steilhaengen oberhalb rund 2000 m . bei starker Einstrahlung sind in allen Gebieten wieder vermehrt oberflaechliche Lockerschneerutsche zu erwarten .

86 2 28 die kalte aber meist sonnige Witterung der letzten 3 Tage hat die Lawinensituation guenstig beeinflusst . am Alpennordhang , im Wallis und im Engadin besteht eine maessige oertliche Schneebrettgefahr . sie ist vom Skifahrer vor allem an Steilhaengen der Expositionen Nordwest bis Ost oberhalb rund 1500 m zu beachten . in den uebrigen Gebieten , naemlich in Nord- und Mittelbuenden und am Alpensuedhang ist die Lawinengefahr gering und beschraenkt sich auf vereinzelte , meist kammnahe und schattseitige Steilhaenge oberhalb rund 2000 m . die angekuendigten Hoehenwinde aus Suedwesten koennen vermehrt Schneeverfrachtungen verursachen . der Temperaturanstieg fuehrt zu einer Erhoehung der Gefahr von Nassschneerutschen , dies vor allem in den Foehntaelern des Alpennordhanges .

86 3 2 bei einer markanten Temperaturerhoehung sind lediglich am Alpensuedhang 5 - 10 cm Neuschnee gefallen . maessige Hoehenwinde aus suedlichen Richtungen fuehrten besonders am Alpenhauptkamm zu neuen Schneeverfrachtungen . zur Zeit besteht im ganzen schweizerischen Alpengebiet eine maessige oertliche Schneebrettgefahr . besonders im suedlichen Wallis , im Gotthardgebiet , im Hinterrheingebiet und im Engadin sind auf Skitouren Steilhaenge der Exposition Nordwest bis Ost oberhalb rund 1800 m zu beachten und verlangen geeignete Routenwahl . in allen Regionen duerften in den Nachmittagsstunden zudem vereinzelte steile , stark der Strahlung ausgesetzte Haenge gefaehrlich sein . unterhalb rund 2000 m koennen weiterhin Nassschneerutsche abgehen . sie duerften m allgemeinen harmloser Natur sein .

86 3 5 die Niederschlaege der letzten Tage waren im ganzen schweizerischen Alpengebiet unbedeutend . infolge der groesstenteils sonnigen und relativ warmen Witterung nimmt jedoch die Gefahr von Nassschneelawinen zu . unterhalb rund 2000 m ist vermehrt mit dem Abgleiten der Schneedecke bis auf den Boden zu rechnen , wodurch vereinzelt Verkehrswege gefaehrdet werden . in hoeheren Lagen sind vor allem bei starker Sonneneinstrahlung Nassschneelawinen aus felsigen Einzugsgebieten moeglich . fuer den Skifahrer besteht in allen Regionen oberhalb etwa 2200 m eine maessige oertliche Schneebrettgefahr . diese beschraenkt sich jedoch auf steile Westhaenge , wo allgemein ein schlechter Schneedeckenaufbau vorhanden ist sowie auf Nord- und Osthaenge als Folge von eingeschneiten Oberflaechenreifschichten .

86 3 7 die Niederschlaege der letzten Tage waren im ganzen Schweizerischen Alpengebiet unbedeutend . infolge der eher milden Witterung gingen in tieferen Lagen vielerorts Nassschneelawinen nieder . diese Gefahr besteht weiterhin unterhalb rund 2200 m , so dass vereinzelt Verkehrswege gefaehrdet sind . in hoeheren Lagen sind vor allem bei starker Sonneneinstrahlung Nassschneelawinen aus felsigen Einzugsgebieten zu erwarten . bei den gegenwaertigen Schnee- und Lawinenverhaeltnissen ist die Durchfuehrung zahlreicher Skitouren moeglich . dabei muss beachtet werden , dass in allen Regionen oberhalb etwa 2200 m noch eine maessige oertliche Schneebrettgefahr besteht . diese beschraenkt sich jedoch auf steile Westhaenge , wo allgemein ein schlechter Schneedeckenaufbau vorhanden ist sowie auf Nord- und Osthaenge als Folge von eingeschneiten Oberflaechenreifschichten .

86 3 9 der maessige Temperaturrueckgang der letzten zwei Tage hat zu einer Verfestigung der oberflaechlichen Schneeschichten gefuehrt . dadurch ist die Gefahr von Nassschneelawinen voruebergehend zurueckgegangen . auch die oberflaechlichen Rutsche , die bei starker Sonneneinstrahlung auftreten , sind groesstenteils harmloser Natur . oberhalb rund 2200 m besteht in allen Regionen eine maessige oertliche Schneebrettgefahr . diese beschraenkt sich jedoch auf vereinzelte steile Haenge der Expositionen West , Nord und Ost .

86 3 11 intensive Strahlung und zeitweise hohe Temperaturen fuehrten in tieferen Lagen bereits zum teilweise Abbau der Schneedecke . oberhalb rund 1600 m findet eine allmaehliche Durchfeuchtung statt . der Aufbau der Gesamtschneedecke ist im Engadin und im suedlichen Oberwallis noch unguenstig . deshalb muss in den erwaehnten Gebieten weiterhin mit einer maessigen oertlichen Schneebrettgefahr gerechnet werden . die Gefahrenstellen fuer den Skifahrer befinden sich vorwiegend an Steilhaengen der Expositionen West bis Nordost oberhalb rund 1800 m . am Alpennordhang , in den uebrigen Regionen des Wallis und Graubuendens sowie im Tessin besteht allgemein noch eine geringe oertliche Schneebrettgefahr . zu beachten sind in den erwaehnten Gebieten vor allem die Einfluesse von Strahlung und Temperatur auf die Schneedecke . Achtung : exponierte Verkehrswege koennen von spontanen Nassschneelawinen oder -Rutschen in zunehmenden Masse gefaehrdet werden .

86 3 13 entlang des Alpenhauptkammes , etwa vom Monte-Rosa Gebiet bis zum San-Bernardino Pass sowie im Tessin fielen auf heute Donnerstag , 20 bis 30 cm Neuschnee . in diesen Gebieten , sowie im Engadin mit dem bekannt unguenstigen Schneedeckenaufbau , hat sich eine maessige lokale Schneebrettgefahr oberhalb rund 1600 m eingestellt . die Gefahrenstellen befinden sich an Steilhaengen aller Expositionen . am Alpennordhang , in den uebrigen Regionen des Wallis und Graubuendens besteht allgemein eine geringe oertliche Schneebrettgefahr . zu beachten sind in den erwaehnten Gebieten vor allem die Einfluesse von Strahlung und Temperatur auf die Schneedecke . die Durchfeuchtung der Schneedecke schreitet weiter voran . exponierte Verkehrswege koennen von spontanen Nassschneelawinen oder -Rutschen gefaehrdet werden .

86 3 14 die suedlichen Walliseralpen sowie die Tessinerberge erhielten von Dienstag bis Donnerstag 20 bis 50 cm Schnee . in den uebrigen Gebieten der Schweizeralpen waren die Niederschlaege seit zwei Wochen sehr gering . unguenstig ist der Schneedeckenaufbau noch im suedlichen Oberwallis und im Engadin . in den uebrigen Gebieten hat sich die Schneedecke stark gesetzt und verfestigt . entlang des Alpenhauptkammes , im Tessin sowie im uebrigen Engadin besteht eine maessige oertliche Schneebrettgefahr . in den Gebieten mit Neuschnee bezieht sich diese auf alle Hangexpositionen . im Engadin befinden sich die Gefahrenstellen vor allem an Steilhaengen der Expositionen West bis Nordost oberhalb rund 1800 m . am Alpennordhang , in den noerdlicheren Regionen des Wallis sowie im uebrigen Graubuenden ist die Lawinengefahr gering . zu beachten sind in allen Gebieten die Einfluesse der Strahlung und der Temperaturschwankungen auf die Schneedecke . exponierte Verkehrswege sind zeitweise von Nassschneerutschen gefaehrdet .

86 3 17 der Mitte letzter Woche am westlichen und zentralen Alpenhauptkamm und im Tessin gefallene Schnee hat sich in den vergangenen Tagen guenstig gesetzt und verfestigt . nach wie vor zu beachten bleibt der relativ schwache Schneedeckenaufbau im suedlichen Oberwallis und im Engadin . in diesen Gebieten muss weiterhin mit einer maessigen , oertlichen Schneebrettgefahr gerechnet werden . die Gefahrenstellen befinden sich vorwiegend an schattigen Steilhaengen der Expositionen Nordwest bis Nordost oberhalb rund 2000 m . in den uebrigen Gebieten der Schweizer Alpen ist die Lawinengefahr gering . bei Skitouren beziehungsweise Abfahrten ausserhalb der Pisten ist in allen Regionen auf die tageszeitlich veraenderte Temperatur und Strahlung und deren Wirkung auf die Schneedecke zu achten . exponierte Verkehrswege koennen vereinzelt von Nassschneerutschen gefaehrdet werden .

86 3 20 am zentralen und oestlichen Alpennordhang sind auf heute Donnerstag oberhalb etwa 1400 m 20 bis 30 cm Neuschnee gefallen . in diesen Gebieten hat sich praktisch an Steilhaengen aller Expositionen oberhalb 1400 m eine maessige lokale Schneebrettgefahr entwickelt . im uebrigen Alpengebiet fielen die Neuschneemengen mit 10 bis 15 cm bedeutend geringer aus und veraenderten die Lawinengefahr kaum . so ist im suedlichen Oberwallis und im Engadin infolge des schwachen Schneedeckenaufbaues ebenfalls mit einer maessigen lokalen Schneebrettgefahr oberhalb etwa 1800 m und vorwiegend an nordwest bis nordost exponierten Haengen zu rechnen . in allen anderen Gebieten ist die Lawinengefahr gering und infolge des leichten Temperaturrueckganges ist auch die Gefahr von Nassschneerutschen in tieferen Lagen zurueckgegangen .

86 3 21 mit zunehmenden Hoehenwinden aus allgemein nordwestlicher Richtung hat die Nordabdachung der Schweizeralpen zum Teil bis in tiefere Lagen seit letzten Mittwoch 20 bis 40 cm Neuschnee erhalten . im Wallis , im Tessin in Nord- und Mittelbuenden sowie im Engadin fielen im gleichen Zeitraum 15 bis 25 cm Neuschnee . die Neuschneeschichten haben sich mit der gesetzten Altschneedecke nur ungenuegend verbunden . im ganzen Alpengebiet besteht oberhalb etwa 1800 m eine maessige , lokale Schneebrettgefahr . die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an kammnahen Steilhaengen aller Expositionen . im suedlichen Oberwallis und im Engadin ist zudem der immer noch schwache Altschneedeckenaufbau zu beachten . solange das truebe Wetter und die relativ niedrigen Temperaturen andauern , ist die Gefahr von Nassschneerutschen unterhalb rund 1200 m gering .

86 3 22 der zentrale und oestliche Alpennordhang sowie Nordbuenden erhielten unter der Einfluss stuermischer Nordwestwinde auf Samstag , den 22. Maerz nochmals bis zu 30 cm Neuschnee . diese Gebiete haben nun in den vergangenen drei Tagen 40-70 cm Schnee erhalten . im Wallis , in Mittelbuenden und im Engadin betrugen die Neuschneemengen seit letzten Mittwoch 20-30 cm , waehrenddem im Tessin der Zuwachs nur rund 15 cm erreichte . am zentralen und oestlichen Alpennordhang sowie in Nordbuenden besteht zur Zeit oberhalb 1800 m eine erhebliche , lokale Schneebrettgefahr . die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an kammnahen , mit Triebschnee beladenen Steilhaengen der Expositionen West , Nord bis Ost . im uebrigen Alpengebiet bleibt die maessige , lokale Schneebrettgefahr weiterhin bestehen . die Gefahrenstellen beschraenken sich hier meist auf West- Nord bis Suedost exponierte Steilhaenge oberhalb 1800 m . im suedlichen Oberwallis sowie im Engadin ist dem schwachen Schneedeckenfundament die noetige Beachtung zu schenken . beim Eintreffen der angekuendigten und zum Teil ergiebigen Schneefaelle auf Sonntag und zum Wochenbeginn , wird sich die Lawinengefahr weiter verschaerfen .

86 3 24 unter dem Einfluss der eingetretenen Erwaermung hat sich die Schneedecke gesetzt . die Niederschlaege auf der Alpennordseite , im Wallis und in Graubuenden waren nur maessig . sie fielen bis etwa 1500 m als Regen und gingen dann allmaehlich in Schnee ueber . das Tessin blieb niederschlagsfrei . am Alpennordhang , im Wallis und in Nordbuenden besteht oberhalb 2000 m eine maessige lokale Schneebrettgefahr . die Gefahrenstellen liegen meist an kammnahen , steilen Rinnen und muldenfoermigen Hangpartien der Expositionen West , Nord bis Nordost . im Tessin und im uebrigen Graubuenden ist die Schneebrettgefahr als gering einzustufen . unterhalb rund 1700 m muss bis zum Eintreffen einer deutlichen Abkuehlung in allen Gebieten mit dem Abgleiten der ganzen , durchfeuchteten bis durchnaessten Schneedecke gerechnet werden .

86 3 25 bei sinkenden Temperaturen erhielten die Schweizer Alpen auf Dienstag , den 25. Maerz , einen Neuschneezuwachs von 10 bis 20 cm . die stuermischen Winde - in Foehngebieten vorerst aus Sued , dann ebenfalls auf West bis Nordwest drehend - verursachten umfangreiche Schneeverfrachtungen . in hoeher gelegenen Kammlagen - etwa ueber 2200 m - hat sich im ganzen Alpengebiet an west- , nord- bis ostexponierten Steilhaengen eine erhebliche , lokale Schneebrettgefahr eingestellt . in tiefer liegenden Gebieten ist die Schneebrettgefahr auf der Alpennordseite , im Wallis und in Nordbuenden maessig lokal , im Tessin und im uebrigen Graubuenden gering . auch hier befinden sich vereinzelte Gefahrenstellen an west- ueber nord- bis nordostexponierten Haengen . bei einem neuerlichen Temperaturanstieg werden wiederum Nassschneerutsche an allen Expositionen bis auf den Boden abgleiten .

86 3 27 bei wechselhafter Witterung und zeitweise starken Suedwest- bis Nordwestwinden wurden in den letzten Tagen im ganzen Alpengebiet 30 bis 50 cm Schnee abgelagert . obwohl die Altschneedecke gut verfestigt ist , koennen vor allem in den inneralpinen Gebieten oberflaechennahe Reifschichten gefaehrlich werden . im Wallis , im Gotthardgebiet sowie in ganz Graubuenden besteht oberhalb 2200 m eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr fuer Skifahrer . steile , mit Triebschnee beladene Nord- und Osthaenge sind zu meiden . in den uebrigen Gebieten , naemlich am Alpennordhang und im uebrigen Tessin kann diese Gefahr als maessig oertlich bezeichnet werden . als Gefahrenstellen kommen vereinzelte kammnahe und schattige Steilhaenge oberhalb 2400 m in Betracht . beim Eintreffen der angekuendigten Erwaermung werden in Lagen unterhalb 2400 m wieder Nassschneerutsche auftreten . Huettenwege und hochgelegene Verkehrswege koennen dadurch je nach Tageszeit und Sonneneinstrahlung stark gefaehrdet werden .

86 3 29 auf Samstag fielen bei sinkenden Temperaturen am westlichen und zentralen Alpennordhang 10 - 20 cm Neuschnee , in den uebrigen Regionen betrug der Schneezuwachs nur einige cm . durch die Abkuehlung ist in hoeheren Lagen eine Verfestigung der Schneedecke eingetreten . am westlichen und zentralen Alpennordhang , im suedlichen Wallis sowie in Graubuenden besteht oberhalb 2000 m noch eine maessige oertliche Gefahr fuer Skifahrer . auf Touren wird vor allem an Steilhaengen der Exposition Nord und Ost vorsichtige Routenwahl empfohlen . in den uebrigen Gebieten , naemlich am oestlichen Alpennordhang , im noerdlichen Wallis sowie im Tessin ist die Gefahr fuer Skifahrer gering . sie beschraenkt sich auf vereinzelte sehr steile Haenge in Schattenlagen oberhalb rund 2500 m . trotz der Abkuehlung muessen in Hoehenlagen unterhalb 2200 m immer noch vereinzelte Nassschneerutsche erwartet werden . diese Gefahr ist stark durch die Sonneneinstrahlung und die Tageszeit beeinflusst und betrifft vor allem Steilhaenge der Exposition Suedost , Sued , Suedwest .

86 3 31 unter zum Teil starken Winden aus West bis Nordwest sind seit letzten Samstag in hoeheren Lagen am westlichen Alpennordhang und im Wallis erneut 20 - 40 cm Neuschnee gefallen . hier herrscht zur Zeit oberhalb 2200 m an mit Triebschnee beladenen kammnahen Steilhaengen , vor allem der Expositionen Nordwest , Nord bis Nordost eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr . am uebrigen Alpennordhang und in Graubuenden waren die Schneefaelle mit 10 - 20 cm weitaus geringer . im Tessin betrugen sie nur wenige Zentimeter . am zentralen Alpennordhang und in ganz Graubuenden besteht fuer den Skifahrer oberhalb 2200 m eine maessige , oertliche Gefahr . auf Touren wird vor allem an Steilhaengen der Exposition Nord bis Ost vorsichtige Routenwahl empfohlen . im Tessin ist die Schneebrettgefahr gering und beschraenkt sich auf vereinzelte , sehr steile Schattenhaenge oberhalb 2500 m . je nach Sonneneinstrahlung und Tageszeit muss unterhalb 2200 m noch vereinzelt mit dem Abgang von Nassschneerutschen gerechnet werden .

86 4 1 ueber die Ostertage fiel in den noerdlichen und zentralen Alpenregionen in hoeheren Lagen taeglich Neuschnee , der in Kammlagen durch Westwinde verfrachtet wurde . am ganzen Alpennordhang , im Wallis sowie in Graubuenden besteht eine maessige , oertliche Schneebrettgefahr . kammnahe Steilhaenge der Expositionen Nordwest , Nord bis Ost oberhalb 2200 m verlangen vorsichtige Routenwahl . im Tessin , wo nur im noerdlichen Teil Schnee fiel , ist die Lawinengefahr gering und beschraenkt sich auf vereinzelte sehr steile Schattenhaenge oberhalb 2500 m .

86 4 3 die von Sueden einsetzenden Niederschlaege und die zunehmenden Suedwestwinde fuehren zu einem Ansteigen der Lawinengefahr . am Alpenhauptkamm , das heisst im suedlichen Wallis , im Gotthardgebiet , im Hinterrheingebiet , im Oberengadin und im Muenstertal besteht eine erhebliche lokale Schneebrettgefahr . auf Skitouren sind besonders windabgekehrte Steilhaenge oberhalb rund 1800 m durch geeignete Routenwahl zu umgehen . in den uebrigen , noerdlicheren und suedlicheren Regionen der Schweizeralpen ist die Schneebrettgefahr maessig und lokal . hier befinden sich die Gefahrenstellen weiterhin vorwiegend an Steilhaenge der Expositionen Nordwest , Nord bis Suedost oberhalb rund 2000 m . infolge der Erwaermung und des Ausbleibens der naechtlichen Abkuehlung sind in allen Regionen unterhalb etwa 2000 m vermehrt wieder Nassschneelawinen zu erwarten .

86 4 4 die Niederschlaege von Donnerstag fielen zu Beginn im Westen und Sueden der Schweizeralpen bis rund 1800 m hinauf als Regen . anschliessend erhielten die zentralen und oestlichen Gebiete bei sinkenden Temperaturen und abflauenden Suedwestwinden 20 - 40 cm Neuschnee . diese Neuschneemengen fielen auf eine Altschneedecke , die oberflaechig kritische Gleitschichten aufweist . am Alpenhauptkamm , d.h. im suedlichen Wallis , im Gotthardgebiet , im Hinterrheingebiet , Oberengadin und Muenstertal bleibt die erhebliche lokale Schneebrettgefahr bestehen . windabgekehrte Steilhaenge der Expositionen Nordwest , Nord bis Suedost oberhalb rund 1800 m sind mit Triebschnee beladen und sollten auf Skitouren gemieden werden . in den uebrigen Regionen der Schweizeralpen ist die Schneebrettgefahr maessig und lokal , auch hier befinden sich die Gefahrenstellen vorwiegend an Steilhaengen der gleichen Expositionen oberhalb rund 2000 m . bei starker Sonneneinstrahlung sind besonders in den neuschneereichen Gebieten des Tessins , des Gotthardgebiets und des oestlichen Alpennordhang auch groessere spontane Nassschneelawinen zu erwarten .

86 4 6 im Tessin , in den suedlichen Buendnertaelern und im Hinterrheingebiet sind in den letzten 2 Tagen oberhalb rund 1500 m nochmals bis gegen 50 cm Neuschnee gefallen . in diesen Gebieten besteht eine grosse lokale Schneebrettgefahr . oberhalb rund 1800 m koennen vom Skifahrer vor allem an Nordhaengen Schneebrettlawinen geloest werden . zudem sind vermehrt spontane Nassschneelawinen zu erwarten , dies in allen Expositionen und bis gegen 2200 m hinauf . im suedlichen Wallis , im Gotthardgebiet und im Oberengadin bleibt die erhebliche oertliche Schneebrettgefahr bestehen . sie ist vor allem an Steilhaengen der Expositionen Nordwest , Nord bis Suedost oberhalb rund 2000 m zu beachten . in den uebrigen , noerdlicheren Gebieten der Schweizeralpen ist die Schneebrettgefahr maessig und lokal . auch hier sollten Steilhaenge derselbigen Expositionen oberhalb rund 2000 m durch geeignete Routenwahl umgangen werden . auch in den Gebieten mit wenig Neuschnee sind infolge der Erwaermung Nassschneerutsche moeglich , dies besonders in den Nachmittagsstunden .

86 4 7 am Alpensuedhang hielten die Niederschlaege an . in Hoehenlagen ueber 1800 m fiel rund 1 m Neuschnee . dadurch ist in diesen Gebieten eine erhebliche allgemeine Lawinengefahr entstanden . aus noch nicht entladenen Einzugsgebieten sind auch groessere Lawinenabgaenge zu erwarten . diese koennen exponierte Verkehrswege gefaehrden . auch am angrenzenden Alpenhauptkamm fuehrte der stuermische Suedwind zu grossen Schneeverfrachtungen . hier besteht eine grosse lokale Schneebrettgefahr . sie ist besonders an Haengen mit noerdlicher Exposition oberhalb rund 1800 m ausgepraegt . falls die nach Norden uebergreifenden Schneefaelle anhalten , ist auch in dieser Region mit groesseren Niedergaengen zu rechnen . dies gilt im besonderen fuer das suedliche Wallis , das Gotthardgebiet , Hinterrheingebiet und Oberengadin . am Alpennordhang sowie in den noerdlichen Teilen des Wallis und Graubuendens ist die lokale Schneebrettgefahr erheblich . sie muss auf Skitouren besonders an Steilhaengen der Expositionen Nordwest , Nord- und Suedost beachtet werden , z.T. sind auch hier neue Triebschneeansammlungen entstanden . auch in den noerdlichen Teilen der Schweizeralpen wirkt die starke Erwaermung auf die Gesamtschneedecke ein , so dass in diesen Regionen unterhalb rund 2400 m auch spontane Nassschneelawinen zu erwarten sind .

86 4 8 im Tessin , in den suedlichen Teilen des Wallis und Graubuendens , im Goms und im Hinterrheingebiet hielten die zeitweise sehr intensiven Niederschlaege auch auf Dienstag an . oberhalb rund 1600 m fielen diese Niederschlaege ausschliesslich als Schnee , teilweise erreicht die Summe jetzt 150 bis 200 cm . in allen diesen Regionen besteht vor allem auch infolge der hohen Temperaturen eine grosse allgemeine Lawinengefahr . es sind schon verschiedentlich Lawinen bis in die Taeler vorgestossen . solche spontane Lawinenabbrueche aus den bekannten Einzugsgebieten aller Expositionen sind weiterhin moeglich . exponierte Verbindungswege sollten gesperrt bleiben . im noerdlichen Gotthardgebiet , im Vorderrheingebiet und im Oberengadin fiel weniger Schnee . es besteht dort eine grosse lokale Schneebrettgefahr , dies besonders an noerdlich abfallenden Haengen mit Triebschneeansammlungen oberhalb rund 1800 m . auch in diesen Regionen muessen vereinzelt grossflaechige Grundlawinen erwartet werden , die in tiefere Lagen vordringen koennen . in den uebrigen , noerdlicheren Gebieten der Schweizeralpen besteht eine erhebliche lokale Schneebrettgefahr . auf Skitouren sind Steilhaenge der Expositionen Nordwest , Nord bis Suedost oberhalb rund 2200 m zu umgehen . besonders in den Nachmittagsstunden sind hier Nassschneerutsche in allen Expositionen und bis in Hoehenlagen von rund 2400 m hinauf moeglich .

86 4 10 auf heute Donnerstag erhielten weite Teile unserer Alpen nochmals ergiebige Niederschlaege . im Oberwallis , in den Tessiner Bergen sowie in Misox , wo in Tallagen 20 bis 30 cm Schnee gemessen wurden , besteht eine erhebliche allgemeine Lawinengefahr . vereinzelte exponierte Verkehrswege sind immer noch gefaehrdet . in den Berner Alpen , am zentralen und oestlichen Alpennordhang , im Unterwallis sowie in Nordbuenden , wo seit gestern 30 - 50 cm Schnee gefallen sind , besteht eine grosse oertliche Schneebrettgefahr . in den Waadtlaender und Freiburger Alpen sowie in Mittelbuenden und im Engadin , mit etwa 20 cm Neuschnee , ist eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr vorhanden . die Gefahrenstellen befinden sich oberhalb rund 1800 m vor allem an Nordwest- , Nord- und Osthaengen . fuer Skitouren bestehen zur Zeit keine guenstigen Schnee- und Lawinenverhaeltnisse . im ganzen Schweizerischen Alpengebiet muss unterhalb rund 2000 m bis zu einer staerkeren Abkuehlung weiterhin mit Nassschneelawinen gerechnet werden .

86 4 11 am Alpensuedhang , wo im Laufe der vergangenen 8 Tage grosse Neuschneemengen abgelagert wurden , hat sich die Lawinenlage beruhigt . der Neuschnee konnte sich setzen und verfestigen , so dass Grosslawinen aus hoeheren Regionen nicht mehr zu befuerchten sind . unterhalb rund 2000 m sind jedoch bei Sonneneinstrahlung vereinzelte Nassschneerutsche moeglich . fuer den Skifahrer besteht am Alpensuedhang sowie in den Waadtlaender und Freiburger Alpen und im westlichen Berner Oberland noch eine maessige oertliche Schneebrettgefahr . vorsichtige Routenwahl ist vor allem an schattenseitigen Steilhaengen oberhalb 2200 m empfohlen . in den uebrigen Gebieten der Schweizer Alpen ist oberhalb rund 1800 m besonders an Steilhaengen der Expositionen Nordwest , Nord und Ost noch eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr vorhanden . spontan losbrechende Lawinen sind kaum zu erwarten . in der Schneedecke sind jedoch immer noch schwache Zwischenschichten vorhanden , weshalb der Skifahrer durch sein Gewicht den Anbruch von Schneebrettlawinen verursachen kann .

86 4 12 zur Zeit herrschen in unseren Bergen wiederum hochwinterliche Verhaeltnisse . auf heute Samstag fielen zudem unterschiedliche , gebietweise jedoch sehr beachtliche Niederschlaege . in den oestlichen Tessiner Bergen , im Rheinwald und in den angrenzenden Gebieten wurden oertlich mehr als 60 cm Neuschnee gemessen . in diesen Gebieten besteht oberhalb 1500 m eine grosse oertliche Schneebrettgefahr . am uebrigen Alpensuedhang sowie in den Waadtlaender und Freiburger Alpen und im westlichen Berner Oberland besteht oberhalb rund 2000 m eine maessige oertliche Schneebrettgefahr . in den restlichen Gebieten der Schweizer Alpen ist oberhalb etwa 2000 m immer noch eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr vorhanden . in allen Regionen befinden sich die Gefahrenstellen vor allem an Haengen der Expositionen Nordwest , Nord und Ost .

86 4 14 trotz tiefen Temperaturen haben sich die grossen Neuschneemengen , die ueber das Wochenende im Tessin sowie in den suedlichen Teilen Graubuendens gefallen sind , etwas verfestigen koennen . fuer Verkehrswege hat sich die Lawinenlage deshalb gebessert . fuer den Skifahrer besteht in diesen Regionen sowie auch am uebrigen Alpenhauptkamm immer noch eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr . diese erfordert vor allem an Nordwest- , Nord- und Osthaengen oberhalb etwa 1800 m Vorsicht . am ganzen Alpenhordhang und in den noerdlichen Regionen des Wallis , im Nord- und Mittelbuenden sowie im Unterengadin , wo die Neuschneesumme der letzten Tage wesentlich geringer war , besteht besonders an Schattenhaengen oberhalb etwa 2000 m eine maessige oertliche Schneebrettgefahr .

86 4 16 bei steigenden Temperaturen und dank der Sonneneinstrahlung konnte sich die Schneedecke weiter setzen und verfestigen . auf heute Mittwoch fielen in den Tessiner Bergen zudem noch 10 bis 25 cm Schnee . die uebrigen Regionen bleiben ohne Niederschlag . noerdlich der Linie Rhone - Rhein ist die oertliche Schneebrettgefahr gering und beschraenkt sich auf schattige Steilhaenge oberhalb etwa 2200 m . suedlich der Linie Rhone - Rhein ist oberhalb rund 2000 m an Haengen der Exposition Nordwest , Nord und Ost noch eine maessige oertliche Schneebrettgefahr vorhanden . bei starker Sonneneinstrahlung sind im ganzen Alpengebiet vor allem aus felsigen Einzugsgebieten oberflaechliche Nassschneerutsche zu erwarten . unterhalb rund 1800 m muss besonders in den Foehntaelern vereinzelt mit groesseren Nassschneelawinen gerechnet werden .

86 4 18 eine allgemeine Abkuehlung auf Freitag hat zu einer Verfestigung der Altschneedecke gefuehrt . neue teilweise intensive , schauerartige Niederschlaege brachten dem Tessin und Teilen Graubuendens 40 bis 70 cm Schnee . dies fuehrte in den erwaehnten Gebieten zu einem Ansteigen der Lawinengefahr . am Alpensuedhang und im Mittelbuenden besteht eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr . die gefaehrlichen Stellen befinden sich vorwiegend an schattigen Steilhaengen oberhalb rund 1800 m . im suedlichen Wallis , in der Zentralschweiz , den Glarner Alpen , im Nordbuenden sowie im Engadin ist die Schneebrettgefahr maessig und oertlich . in den uebrigen , weiter noerdlich gelegenen Berggebieten ist die Lawinengefahr als gering einzustufen . in den Gebieten mit maessiger und geringer oertlicher Gefahr verlangen vor allem Haenge der Expositionen Nordwest bis Nordost oberhalb 2000 m entsprechende Vorsicht .

86 4 19 auf Samstag sanken die jahreszeitlich tiefen Temperaturen nochmals , starke Winde aus Nordwest fuehrten zu Schneeverfrachtungen . in den Alpen hat es weiter geschneit . so messen die Neuschneemengen der letzten 3 Tage am Alpensuedhang und im Mittelbuenden bis auf 1600 m hinunter 1 m , in den uebrigen Gebieten 30 - 60 cm . in den Tessinerbergen , in Mittel- und Suedbuenden sowie im Oberengadin herrscht zur Zeit oberhalb rund 1600 m eine grosse oertliche Schneebrettgefahr . in der Zentral- und Ostschweiz , im uebrigen Graubuenden kann der Neuschnee ebenfalls leicht abgleiten und fuer den Skifahrer gefaehrlich werden . die Schneebrettgefahr ist deshalb dort oberhalb rund 2000 m oertlich erheblich . in den uebrigen Gebieten , naemlich am westlichen Alpennordhang und im Wallis ist die Gefahr oberhalb rund 2000 m maessig und lokal . die gefaehrlichen Stellen befinden sich in allen Gebieten vor allem an nach West - Nord bis Ost abfallenden Steilhaengen . im Hochgebirge ist die Gefahr allgemein groesser . mit der angekuendigten Erwaermung auf der Alpensuedseite muss dort mit Nassschneelawinen in tieferen Lagen gerechnet werden .

86 4 21 von Sonntag auf Montag stieg am Alpennordhang , im Wallis und Graubuenden die Temperatur um 5 bis 7 Grad , sodass sich die Neuschneemengen vor allem in tieferen Lagen rasch setzen konnten . am Alpensuedhang , mit weiterhin tiefen Temperaturen , nimmt die Lawinengefahr nur langsam ab . am Alpensuedhang muss noch mit einer erheblichen oertlichen Gefahr von trockenen Schneebrettlawinen oberhalb rund 2000 m gerechnet werden . in den uebrigen , noerdlicheren Gebieten ist die Gefahr als maessig einzustufen . sie nimmt aber in allen Hochtourengebieten , oberhalb rund 3000 m , um mindestens eine Gefahrenstufe zu . die Gefahrenstellen befinden sich auf Grund der wechselnden Winde vor allem in muldenfoermigen Steilhaengen aller Expositionen . mit den Einsetzen der angekuendigten Suedwinde muss vor allem in den Foehntaelern mit dem abgleiten groesserer Nassschneelawinen gerechnet werden . diese koennen auch exponierte Verkehrswege gefaehrden .

86 4 23 in den letzten 2 Tagen sind am Alpensuedhang und am Alpenhauptkamm oberhalb 1500 m 50 bis 80 cm Schnee gefallen . dieser Schnee ist in Hoehenlagen unterhalb 2200 m feucht und instabil geworden , waehrend er in hoeheren Lagen von stuermischen Suedwinden verfrachtet wurde . in den noerdlichen Regionen war der Schneezuwachs unbedeutend . am Alpensuedhang , in den Visperalpen sowie am Alpenhauptkamm , naemlich vom Grossen St Bernhard ueber das Gotthardgebiet bis ins Berninagebiet , besteht eine grosse allgemeine Lawinengefahr . aus unentladenen Einzugsgebieten sind Nassschneelawinen in allen Expositionen zu erwarten , die bis ins Tal vordringen koennen . Verkehrswege und Anlagen sind entsprechend zu sichern . in den uebrigen Regionen , naemlich im mittleren und noerdlichen Wallis , dem ganzen Alpennordhang sowie im restlichen Graubuenden koennen bei anhaltender Foehnstroemung vereinzelt Nassschneelawinen unterhalb 2200 m auftreten . in hoeher gelegenen Tourengebieten muss mit einer maessigen oertlichen Schneebrettgefahr gerechnet werden . als besonders gefaehrlich muessen kammnahe Steilhaenge der Expositionen Nord und Ost eingestuft werden .

86 4 24 die intensive Niederschlaege dauerten am Alpensuedhang an , wobei oberhalb rund 1800 m in den letzten 3 Tagen 120 bis 200 cm Schnee abgelagert wurden . am Alpenhauptkamm war die Schneefallintensitaet geringer und in den noerdlichen Regionen unbedeutend . im Simplongebiet , im Goms , im Tessin , im Gotthardgebiet , im oberen Vorder- und Hinterrheingebiet , in den suedlichen Buendnertaelern sowie im Berninagebiet besteht auf Grund der feuchten , instabilen Schneeschichten weiterhin eine grosse allgemeine Lawinengefahr . es sind Nassschneelawinen aus Einzugsgebieten aller Expositionen zu erwarten . da diese Lawinen bis in Tallagen vorstossen koennen , sind exponierte Verkehrswege und Anlagen zu sichern . in den noerdlichen Regionen , naemlich im mittleren und noerdlichen Wallis , am restlichen Alpennordhang sowie im restlichen Graubuenden besteht eine erhebliche lokale Gefahr von Nassschneelawinen unterhalb 2400 m . solche Lawinen koennen bei Andauern der Erwaermung spontan unterhalb 2000 m als Grundlawinen abgleiten und z.B. Verkehrswege gefaehrden . fuer hoeher gelegene Tourengebiete ist mit einer maessigen oertlichen Schneebrettgefahr zu rechnen , vor allem an steilen Nord- und Osthaengen .

86 4 25 auf Freitag fiel am Alpensuedhang und am Alpenhauptkamm oberhalb 1800 m nochmals 60 cm Schnee , sodass die Neuschneesumme der letzten 4 Tage dort 150 bis 250 cm betraegt . der feuchte , instabile Schnee ist an zahlreichen Haengen abgeglitten und hat zu einer ernsthaften Lawinensituation gefuehrt . in den noerdlicheren Alpenregionen war der Neuschneezuwachs gering . bis zum Abklingen der Niederschlaege herrscht am Alpensuedhang und am angrenzenden Alpenhauptkamm weiterhin eine grosse allgemeine Lawinengefahr . aus nicht entladenen Einzugsgebieten aller Expositionen koennen Lawinen bis ins Tal vordringen . exponierte Verkehrswege und Anlagen sind weiterhin mit Sicherheitsmassnahmen zu belegen . in diesen Regionen wird von Hochtouren abgeraten . in den noerdlicheren Regionen , naemlich im mittleren und noerdlichen Wallis , am Alpennordhang sowie im restlichen Graubuenden sind in Hoehenlagen unterhalb 2200 m vor allem in den Foehntaelern vereinzelt Grundlawinen zu erwarten , die Verkehrswege oder Huettenwege erreichen koennten . im Tourengebiet , etwa oberhalb 2400 m , besteht ohne groessere Niederschlaege nur eine maessige oertliche Schneebrettgefahr . die Gefahrenstellen befinden sich vor allem an kammnahen schattigen Steilhaengen .

86 4 28 nach einer leichten Niederschlagspause am Sonntag erhielt der Alpensuedhang und die noerdlich angrenzenden Regionen inklusive das oestliche Berneroberland nochmals groessere Niederschlaege . unterhalb 1500 m wurde mehrheitlich Regen gemessen , oberhalb 1500 m fielen 30 bis 50 cm Schnee . am Alpensuedhang , im angrenzenden Gebiet des Alpenhauptkammes sowie im Unterwallis , besteht noch eine erhebliche allgemeine Lawinengefahr . bis zu einer deutlichen Abkuehlung muessen vor allem aus Einzugsgebieten unterhalb 2400 m noch vereinzelte Nassschneelawinen erwartet werden . im mittleren Wallis , im oestlichen Berneroberland sowie in Mittelbuenden und im restlichen Engadin besteht eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr . in den restlichen noerdlichen Regionen kann diese Gefahr als maessig eingestuft werden . besonders gefaehrdet sind einerseits steile mit Nassschnee gefuellte Rinnen und Flanken unterhalb 2200 m , andererseits hochgelegene , kammnahe Steilhaenge mit Triebschneeansammlungen der Expositionen NW bis NE oberhalb rund 2700 m .

86 4 30 in den letzten Tagen sind unter dem Einfluss der feuchten , warmen Witterung zahlreiche Nassschneelawinen spontan abgeglitten , sodass vor allem dadurch eine gewisse Entspannung der Lawinenlage eingetreten ist . bis zu einer deutlichen Abkuehlung sind aber weiterhin Feuchtschneelawinen zu erwarten . am Alpensuedhang , im Wallis , im Gotthardgebiet sowie in Graubuenden besteht eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr . unterhalb 2400 m duerften vor allem an sonnseitigen Steilhaengen vereinzelte spontane Nassschneelawinen auftreten , die auch Verkehrswege gefaehrden koennen . oberhalb 2400 m ist mit Gefahrenstellen an Steilhaengen mit alten Triebschneeansammlungen zu rechnen . am Alpennordhang , wo oberhalb 2200 m noch 10 bis 20 cm Schnee gefallen sind , besteht eine maessige oertliche Gefahr von Locker- und Schneebrettlawinen . besonders gefaehrlich sind steile Rinnen und grasbewachsene Flanken unterhalb rund 2200 m als auch kammnahe schattige Steilhaenge oberhalb rund 2700 m .

86 5 2 die hohen Temperaturen der letzten Tage fuehrten zu einer Durchfeuchtung der Schneedecke bis in Hoehenlagen von 2400 m hinauf . deshalb ist auch weiterhin mit dem Abgang zahlreicher Nassschneelawinen , zum Teil bis in die Talsohlen zu rechnen . sie duerften aber in Gebieten mit naechtlicher Abkuehlung bei klarem Wetter nur noch in den Mittags- und Nachmittagsstunden auftreten . am Alpensuedhang und am angrenzenden Alpenhauptkamm besteht im Tourengebiet zudem eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr . die Gefahrenstellen befinden sich an allen Expositionen : unterhalb rund 2800 m muessen vorwiegend die nach Sueden gerichteten Steilhaenge beachtet werden , darueber sind in den anderen Expositionen alte Triebschneeansammlungen vorhanden . in den uebrigen noerdlicheren Regionen der Schweizeralpen ist die oertliche Schneebrettgefahr stark von der Tageszeit abhaengig und vor allem rund 2500 m zu beachten . in den Morgenstunden ist diese Gefahr nach klaren Naechten jeweils gering . je nach Sonneneinstrahlung wird sie aber im Laufe des Tages erheblich .

86 5 5 in den noerdlichen Teilen der Schweizeralpen fuehrte die fruehlingshafte Witterung zu einem weiteren Abbau der Schneedecke . im Sueden setzten im Laufe des Samstags Niederschlaege ein , die sich am Montag verstaerkten . oberhalb rund 2800 m sind dort auf eine wenig verfestigte , feuchte Altschneedecke gegen 50 cm Neuschnee gefallen . am Alpensuedhang und am angrenzenden Alpenhauptkamm , hier insbesondere im obersten Teil des Hinterrheingebiets , besteht oberhalb rund 2600 m eine erhebliche oertliche Schneebrettgefahr . teilweise sind an noerdlich exponierten Steilhaengen neue Triebschneeansammlungen entstanden . in tieferen Lagen ist die oertliche Lawinengefahr maessig . hier koennen Nassschneerutsche gelegentlich wieder exponierte Verbindungswege gefaehrden . in den noerdlicheren Teilen des Wallis , im restlichen Graubuenden sowie am Alpennordhang ist die Lawinengefahr im allgemeinen gering . die Schneebrettgefahr beschraenkt sich auf schattenseitige kammnahe Steilhaenge oberhalb rund 3200 m . zudem hat der Skitourist die tageszeitlich bedingten Nassschneelawinen bei spaeten Talabfahrten oder Huettenanstiegen zu beachten .

86 5 7 bei wechselhafter Witterung erhielten die hoeheren Lagen des Alpensuedhangs in den vergangenen 5 Tagen nochmals rund einen halben Meter Neuschnee . in tieferen Lagen wurde die Schneedecke im ganzen Schweizerischen Alpengebiet stark abgebaut . in allen Regionen ist die Lawinengefahr im allgemeinen gering und beschraenkt sich auf vereinzelte steile Windschattenhaenge oberhalb rund 2600 m . fuer den Skifahrer bestehen am Morgen nach klaren naechtliche Abstrahlung so kann bereits am Morgen eine erhebliche oertliche Lawinengefahr bestehen . Huettenanstiege erfordern eine Anpassung an die tageszeitlich bedingten Veraenderungen .

86 5 9 die Neuschneefaelle der vergangenen zwei Tage betrugen im ganzen Alpengebiet 10 - 15 cm und aendern die bestehende Schnee- und Lawinensituation praktisch nicht . die Durchfeuchtung sowie der Schneedeckenabbau in den tieferen Lagen schreitet weiter voran . in allen Regionen ist die Lawinengefahr im allgemeinen gering und beschraenkt sich auf vereinzelte steile Windschattenhaenge oberhalb etwa 2600 Meter . beim Ausbleiben der naechtlichen Abkuehlung sowie bei markanten Temperaturanstiegen und vermehrter Sonneneinstrahlung kann sich je nach Exposition und Tageszeit jedoch eine erhebliche lokale Lawinengefahr einstellen welche , besonders vom Skitouristen erhoehte Aufmerksamkeit erfordert .

86 5 14 obwohl der Schneedeckenabbau weiter voran schreitet , ist zur Zeit je nach Exposition oberhalb 1900 bis 2300 m noch eine geschlossene Schneedecke anzutreffen . suedlich des Alpenhauptkammes liegt die Schneegrenze rund 200 m tiefer . die Gletscher sind groesstenteils recht gut ueberdeckt und fuer den Tourenskilauf herrschen allgemein guenstige Verhaeltnisse . das Ausbleiben der naechtlichen Abkuehlung sowie Temperaturanstiege und Sonneneinstrahlung verlangen jedoch vom Skitouristen immer noch die noetige Aufmerksamkeit und Vorsicht . mit diesem Bericht schliesst das eidgenoessische Institut fuer Schnee- und Lawinenforschung die Reihe der Lawinenbulletins des zu Ende gehenden Winters ab . sollten sich die Schnee- und Lawinenverhaeltnisse ueber die bevorstehenden Pfingsttage drastisch aendern , so steht das Institut Weissfluhjoch fuer telephonische Auskuenfte und Anfragen tagsueber zur Verfuegung .